8 Lebensphasen des menschen

Acht Lebensphasen des Menschen

Der Psychoanalytiker Erik H. Erikson (1902-1994) und seine Frau und spirituelle Begleiterin Joan Erikson haben ein Phasenmodell der psychosozialen Entwicklung entwickelt. In diesem Schritt-für-Schritt-Modell beschreibt Erikson die psychosoziale Entwicklung des Menschen. Ist mein Leben sinnvoll? Column 8/07 Phases of Life, Regula Zellweger.

Der Mensch versuchte immer wieder, den Lauf des Lebens in Abschnitte zu unterteilen.

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Der Psychoanalytiker Erik H. Erikson (1902-1994) und seine Ehefrau und spirituelle Begleiterin Joan Erikson haben ein Phasenmodell der Entwicklungspsychologie entwickelt. In diesem schrittweisen Vorgehen schildert Erikson die seelische und soziale Weiterentwicklung des Menschen. Basierend auf den freudianischen Entwicklungsphasen des kindlichen Antriebs hat Erikson die psychoanalytische Sichtweise auf die psychische Ebene der Ich- und Identitätsbildung über den ganzen Lebensweg ausgedehnt.

Der Ablauf der Schritte ist für ihn irreversibel. Es ist nicht zwingend notwendig, die nächste Etappe zu bewältigen, aber es ist nützlich. Damit sind die vorherigen Etappen die Basis für die folgenden Etappen und die gesammelten Erfahrungswerte werden zur Krisenbewältigung im Alter genutzt. Ein Streit ist nie ganz beigelegt, sondern ist lebenslang präsent, war aber schon vor der entsprechenden Etappe als Problem da.

"Erikson ( "Erikson", 1973) beschreibt das Urvertrauen als "Gefühl der Verlassenheit" (ebd.: 62). Dabei ist das Kleinkind auf die Zuverlässigkeit der Betreuerinnen und Betreuer angewiesen. 2. Das Band zur Mutterschaft und die damit einhergehende Nahrungszufuhr spielen eine wichtige Rolle, da die erste Betreuerin die ganze Erde ist. Wenn man dem Kinde die Forderung nach physischer Verbundenheit, Schutz, Sicherheit, Ernährung usw. vorenthält, entsteht ein Gefahren- und Angstgefühl, da eine weitreichende Befriedigung dieser Wünsche unerlässlich ist.

Sie internalisiert auch das Empfinden, ihre Umgebung nicht beeinflußen zu können und ihr machtlos zu sein. "Erikson beschreibt diese Etappe als "entscheidend für die Beziehung zwischen Haß und Haß, Bereitschaft und Herausforderung, freiem Selbstausdruck und Unterdrückung". Voraussetzung für die Selbständigkeit ist ein festes Selbstvertrauen, das die Überwindung der Etappe "Vertrauen versus Misstrauen" voraussetzt (vgl. Stufe 1).

Es muss das Gefuehl haben, seinen eigenen Wunsch erforschen oder geltend machen zu duerfen, ohne den "Schatz" an Vertrauen und Sicherheit, den es erworben hat, zu gefaehrden. Erikson zufolge spielen Emotionen eine große Rolle. Deshalb ist es wichtig. Durch die weitreichende oder dauerhafte Beschränkung des Erkundungsverhaltens des Kinders werden seine eigenen Anforderungen und Vorstellungen als verschmutzt und inakzeptabel empfunden.

Das, was sich im Kindesalter durchsetzt, ist Schande und Skepsis über die Korrektheit der eigenen Sehnsüchte und Nöte. "Finde das Kinde im Alter von vier oder fünf Jahren eine dauerhafte Antwort auf seine Autonomie-Probleme, sagt Erikson, dass es sich bereits in der kommenden Krisensituation befindet. Eine Symbiose zwischen Mensch und Tier eröffnet sich und das Kinde nimmt die Wichtigkeit anderer Menschen im Mutterleben wahr.

Der Grundstein für die Gewissensbildung ist geschaffen, das Kinde schämt sich und ist ungeachtet der Entdeckung seiner "Missetaten" unbehaglich. Wenn nötig, internalisiert das Kinde die Überzeugungen, dass es und seine Nöte von Natur aus schlecht sind. "Erikson bezeichnet das krisenüberwindende Mädchen als "begleitet vom ungebrochenen Initiativgeist als Basis eines hoch angespannten, aber realitätsnahen Leistungs- und Unabhängigkeitsstrebens" (ebd.: 87f).

Fixationen können durch Furcht und Schuldgefühle hervorgerufen werden, die dann zu einer Selbstbeschränkung nach den eigenen Möglichkeiten, Empfindungen und Lebenswünschen führt. Erikson beschreibt das Verlangen des Babys, etwas Sinnvolles und Gutes zu tun, als einen Sinn für Arbeit oder Kompetenzen. Das Kind will nicht mehr "vortäuschen" - jetzt kommt dem Empfinden, an der Erwachsenenwelt teilhaben zu können, eine wichtige Bedeutung zu.

Andererseits entsteht in dieser Etappe ein Mangel - und Unterlegenheitsgefühl. Diese Empfindung kann immer dann festgestellt werden, wenn der Sinn des Babys für die Arbeit überfordert ist. Überbewertung - ob durch das eigene Umfeld oder durch das eigene Leben - bringt zum Versagen, Unterbewertung zu einem Unterlegenheitsgefühl. Es können sich auf beiden Seite Fixationen ergeben (Arbeitssinn und Minderwertigkeit):

Eine zu strenge und zu starke eigene Personengruppe kann zu Unverträglichkeit gegenüber Menschen mit anderen Neigungen der Gruppe und damit zu einer "Eliminierung" der eigenen Gruppe zwingen, weil der eigene Gruppenzwang zu groß wird und "der andere[Fremde]" nicht mitmachen kann. Findet der junge Mensch seine gesellschaftliche Stellung und seine eigene Persönlichkeit nicht, kommt es laut Emil R. zu einer Ablehnung.

Personen mit dieser Tendenz treten aus der Gemeinschaft aus und können sich einer Gruppe anschließen, die ihnen eine einheitliche Persönlichkeit bietet. Auch wenn die Gemeinschaft nicht vollkommen ist, kann man darin wohnen und seinen Teil dazu beitragen, sie zu erholen. Vieles im heutigen Alltag steht dem Bau von Intimitäten im Wege (z.B. Schwerpunkt Beruf, Großstadtleben, steigende Mobilität).

Wenn zu wenig Gewicht auf den Ausbau inniger Verbindungen gesetzt wird (zu denen auch Freundinnen und Bekannte usw. gehören so etwas kann laut Esther zu Ausschließlichkeit werden. Darunter versteht man die Möglichkeit, Differenzen und Gegensätze in den Vordergrund zu drängen. Er ist nicht nur Vater und Betreuer seiner eigenen vier Wände, sondern auch Lehrer, Kunst und Wissenschaft und gesellschaftliches Engagiert.

Stillstand hat zur Folge, dass andere uns abweisen. Bei erfolgreichem Abschluss der Etappe hat man die Möglichkeit zur Pflege erworben, ohne sich selbst aus den Augen verloren zu haben. "In der letzten Lebensphase haben die Menschen die Pflicht, auf ihr eigenes Schicksal zurückzuschauen. Die Furcht vor dem Tode, das Bedürfnis, wiederzuleben, vielleicht um es besser zu machen, bringt uns zur Hoffnungslosigkeit.

Wenn der Mensch in dieser Zeit nicht mit Alt und Sterben umgeht (und die Hoffnungslosigkeit nicht spürt), kann dies zu Vermutung und Missachtung des Lebens (des eigenen und aller) werden. Aber wenn diese Etappe bewältigt wird, erreicht der Mensch das, was Erikson Klugheit genannt wird - dem Tode ohne Angst zu begegnen, sein eigenes Schicksal zu akzeptieren und trotzdem die Irrtümer und das Glücksgefühl darin zu erblicken.

Die Fixation äußert sich in Verachtung vor sich selbst und anderen, in unbewusster Angst vor dem Tod. In seinen Werken hat Erik H. Erikson vor allem die klassische Interpretation der psychoanalytischen - der psychosexuellen Lebensstory - um die psychosozialen und psychohistorischen Dimensionen erweitert. Zuerst hieß das Model "The Eight Phases of Man", in einer neueren Version "Epigenesis of Identity".

Hochsprung von ? Érikson, Erik H. (1993)[1950]: Kindheit und Gesellschaft. MÜNCHEN ( (dtv) 1986, Einleitung von Gaetano Benedetti, S. 7-9 Erik H. Erikson (1959): Identität und der Lebenszyklus. Uebersetzung: Identitaet und Lebenslauf. Suhrkamp, 1966, S. 55-123 Erik H. (?) Erik H. Erikson (?): Identity, Youth and Crisis. Erik Stevens (1983): Erik Erikson: Eine Einführung.

Erik H. Eriksons Theorie der Identität.

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