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Nach den Anregungen des Hl. Ignatius von Loyola,
Jesuitengründer und Mystiker, gilt:
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Zuerst halte inne und werde still.
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Bitte Heilige und Engel, dass sie dir helfen, zu Gott zu beten. (Bitte noch
andere bestimmte Patrone und Engel, die dir nahe stehen, bis hin zur Allerseligsten Jungfrau Maria selbst).
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Mit diesen richte dich an Unseren Herrn Jesus Christus, um Ihm Dank zu sagen
(für alles: die Sonne, Freunde, Gnaden...).
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Mit Jesus richte dich anbetend an den Vater, in der Liebe des Hl. Geistes.
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Vor GOTT formuliere deine Gebetsanlie- gen.
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Vollziehe deine ganze Hingabe für diesen Tag an die Allerheiligste Dreifaltigkeit.
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Nach dem Gebet und unter dessen Einfluss ordne deinen Tag.
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"Nur Deine Liebe schenke mir mit Deiner Gnade. Dann bin ich reich
genug und suche nichts weiter."
Ignatius von Loyola
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Zur Einleitung |
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um Seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn Du bist bei mir,
Dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Psalm 23
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Zur Einleitung |

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Herr, rede Du allein
beim tiefsten Stille-sein
zu mir im Dunkeln.
Gerhard Tersteegen
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Zur Einleitung |
Die Kunst der kleinen Schritte
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um die
Kraft für den Alltag. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte: Mach mich
findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei und Allerlei rechtzeitig
meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu notieren, von denen ich besonders
getroffen und betroffen bin. Mach mich griffsicher in der richtigen
Zeiteinteilung. Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was
erstrangig und was zweitrangig ist. Ich bitte um Kraft für Zucht und Maß, dass
ich nicht durch das Leben rutsche, sondern den Tagesablauf vernünftig einteile,
auf Lichtblicke und Höhepunkte hin auch, und wenigstens hin und wieder Zeit
finde für einen kulturellen Genuss. Lass mich erkennen, dass Träumereien nicht
weiterhelfen, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft. Hilf mir,
das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die
wichtigste zu erkennen. Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben
alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten,
Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum
Leben sind, durch die wir wachsen und reifen. Erinnere mich daran, dass das Herz
oft gegen den Verstand streikt. Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den
Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Gib mir das tägliche Brot für
Leib und Seele, eine Geste deiner Liebe, ein freundliches Echo, und wenigstens
hin und wieder das Erlebnis, dass ich gebraucht werde. Ich weiß, dass sich
viele Probleme dadurch lösen, dass man nichts tut. Gib mir, dass ich warten
kann. Ich möchte dich und die anderen immer aussprechen lassen. Das Wichtigste
sagt man sich nicht selbst, es wird einem gesagt. Du weißt, wie sehr wir der
Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten,
riskantesten und zartesten Unternehmen des Lebens gewachsen bin. Verleihe mir
die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päcklein Güte - mit oder ohne
Worte - an der richtigen Stelle abzugeben. Mach aus mir einen Menschen, der
einem Schiff im Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nichts,
was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen
Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
Die Liebe ist vor allem ein Lauschen im Schweigen.
Antoine de Saint-Exupéry
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Zur Einleitung |
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern
Sprachübersetzung
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